Lamballe-Armor

Stadt der Kunst und des Pferdes

Wenn es um das wichtigste Kulturerbe von Lamballe geht, denkt man sofort an das Nationalgestüt, auch wenn die Geschichte der Stadt so viel mehr zu bieten hat!

Lamballe war ursprünglich die Hauptstadt des bretonischen Herzogtums Penthièvre. Die geschichtsträchtige Stadt am Meer ist heute sehr gut erreichbar – von Paris aus in etwa zwei Reisestunden, da sie über einen SNCF-Bahnhof mit TGV-Linie verfügt.

Lamballe ist eine dynamische Stadt mit vielfältigen Animationen. Diese Lebendigkeit zeigt sich jeden Donnerstag auf dem Markt, aber vor allem an den sommerlichen Lamballais-Donnerstagen, wenn Besichtigungen, Reitturniere, Kutschfahrten und die Nachtkonzerte der „Régalades“ veranstaltet werden.

Die Stadt steckt voller Überraschungen. Über den ausgeschilderten Rundweg erreichen Sie zu Fuß Sehenswürdigkeiten wie Kirchen, Fachwerkhäuser und erhaltene Waschplätze (es gibt 90 davon!), oder Sie machen eine Kutschfahrt mit hufklappernden Traits Bretons und Postiers.

Un trait breton au haras

Das Nationalgestüt von Lamballe

Entdecken Sie Geschichte und Kulturerbe des Nationalgestüts, in dem legendäre Rassen entstanden sind. Das Trait Breton half bei der Feldarbeit, der Postier beim Liefern der Post und vor allem beim Kanonentransport im Ersten Weltkrieg. Lassen Sie sich nicht von ihrer massiven und muskulösen Erscheinung täuschen: Es sind sehr sanfte Tiere, mit denen Kleine und Große Bekanntschaft machen können, wenn das Gestüt Führungen oder Workshops organisiert.

La maison du Bourreau ©G. Boscher

Das Museum Mathurin Méheut

Ein weiterer Klassiker von Lamballe ist das Haus des Henkers. Statt Foltergerät befindet sich hier das Museum über den lokalen Maler Mathurin Méheut, der auch mit Keramik und Skulpturen arbeitete. Jedes Jahr wird in einer achtmonatigen Ausstellung eine der vielen Facetten seiner Kunst vorgestellt.

La collégiale par Yannick Legal

Die Kirchen von Lamballe

Die Stiftskirche auf den Höhen der Stadt ist einer der beeindruckendsten Überreste des Mittelalters in Lamballe. Bei einer Besichtigung im Sommer entsteht ein fast mystisches Bild, wenn das Tageslicht durch die zeitgenössischen Kirchenfenster auf die nackten Steine des Bauwerks fällt. Jedes Jahr im Herbst wird in der Kirche die Ausstellung „Blick auf die Kunst“ veranstaltet.

Wer altes Gemäuer mag, besucht wenige Kilometer weiter die Kirche Saint-Gobrien in Morieux. Sie wurde Ende des 11. und Anfang des 12. Jahrhunderts erbaut und enthält Wandmalereien aus dem 12., 13. und 15. Jahrhundert. Da diese historischen Schätze geschont werden müssen, ist die Kirche nur im Rahmen einer Führung zugänglich.

Auch Sportler finden hier ihr Glück: Das Schwimmbad von Lamballe bietet ein Sportbecken und eine Sprunggrube. Außerdem können Sie sich im Gesundheitsbereich mit Jacuzzi, Hammam und Sauna entspannen. Familien können das Planschbecken und das Spielbecken nutzen. Wenn Sie Schnelligkeit lieben, sorgt die GP-Kartingstrecke für den richtigen Nervenkitzel! Nicht zuletzt sind die umgebenden geschützten Landschaften wie zum Beispiel die Landes de la Poterie von kilometerlangen Wegstrecken durchzogen – ideal zum Wandern und Reiten in der Natur.

Bureau d'information de Lamballe
Place du champ de foire
22400 Lamballe
+33 (0)2 57 25 22 22
info@capderquy-valandre.com